Du fragst dich, wo du als Wirtschaftsingenieur später arbeiten kannst? Die gute Nachricht: Als Wirtschaftsingenieurin oder Wirtschaftsingenieur bist du ein echter Alleskönner zwischen Technik und Wirtschaft. Diese Kombination macht dich in vielen Branchen begehrt – und eröffnet dir Karrierechancen, die Absolventen klassischer Ingenieurstudiengänge oder reiner BWL-Studiengänge oft verschlossen bleiben.
Branchenüberblick: Von Industrie bis Digitalisierung
Wirtschaftsingenieure arbeiten überall dort, wo technisches Know-how auf betriebswirtschaftliches Denken trifft. Die wichtigsten Branchen im Überblick:
Industrie 4.0 und Produktion
Die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Elektrotechnik gehören zu den klassischen Arbeitgebern für Wirtschaftsingenieure. Hier optimierst du Produktionsprozesse, sorgst für effiziente Fertigung und begleitest die digitale Transformation von Fabriken. Auch der Luft- und Raumfahrzeugbau sowie die Medizintechnik bieten spannende Einstiegsmöglichkeiten.
Logistik und Supply Chain
Als Supply Chain Manager oder Logistikexperte steuerst du globale Warenströme, senkst Lagerkosten und sorgst dafür, dass Produkte pünktlich beim Kunden ankommen. Gerade E-Commerce-Unternehmen und Versanddienstleister suchen händeringend nach Wirtschaftsingenieuren mit Logistik-Expertise.
Energie und Nachhaltigkeit
Energieversorger und Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien setzen auf Wirtschaftsingenieure, um nachhaltige Versorgungssysteme zu entwickeln und wirtschaftlich zu betreiben. Hier verbindest du technisches Verständnis mit strategischem Denken – perfekt für alle, die an der Energiewende mitarbeiten wollen.
Beratung und Innovation
Unternehmensberatungen wie McKinsey, Roland Berger oder auch spezialisierte Beratungshäuser rekrutieren gezielt Wirtschaftsingenieure. Deine Aufgabe: Unternehmen bei Prozessoptimierung, Digitalisierung oder Kostenmanagement unterstützen. Auch im Innovationsmanagement und in der Forschung und Entwicklung findest du attraktive Positionen.
Das machen Wirtschaftsingenieure wirklich
Aber was machst du konkret im Job? Die Tätigkeitsfelder sind vielfältig – und genau das macht den Beruf so spannend:
Prozesse optimieren – Kosten senken
Mit Lean Management und Prozessoptimierung sorgst du dafür, dass Abläufe schlanker, schneller und günstiger werden. Du analysierst Schwachstellen, entwickelst Lösungen und setzt diese um – immer mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und technische Machbarkeit.
Projekte leiten – Ergebnisse liefern
Als Projektmanager steuerst du komplexe Vorhaben: vom Aufbau einer neuen Produktionslinie bis zur Einführung eines ERP-Systems. Du koordinierst Teams, managst Budgets und stellst sicher, dass Deadlines eingehalten werden.
Strategien entwickeln – Zukunft gestalten
Im Innovationsmanagement oder Controlling entwickelst du Strategien für die Zukunft: Welche Märkte sollen erschlossen werden? Wo lohnen sich Investitionen? Wie kann das Unternehmen digitaler werden? Hier bringst du deine analytischen Fähigkeiten und dein unternehmerisches Denken ein.
Konkrete Jobs mit echtem Impact
Nach deinem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium stehen dir diese Berufswege offen:
Supply Chain Manager
Du steuerst die gesamte Lieferkette – von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung. Dabei hast du Kosten, Qualität und Lieferzeiten im Blick.
Projektmanager
Du leitest Projekte in den Bereichen Produktentwicklung, IT oder Produktion und sorgst dafür, dass Ziele termingerecht und im Budget erreicht werden.
Prozessoptimierungsexperte
Du identifizierst Ineffizienzen in Unternehmen und entwickelst Verbesserungsmaßnahmen – oft mit Methoden wie Six Sigma oder Kaizen.
Unternehmensberater
Weitere typische Positionen sind Produktionsleiter, Qualitätsmanager, Einkaufsleiter oder Operations Manager.
Aufstieg und Perspektiven
Karrierepfade für Wirtschaftsingenieure
Deine Karriere startet oft als Trainee oder Junior Projektmanager. Mit etwas Berufserfahrung steigst du ins mittlere Management auf – etwa als Abteilungsleiter Produktion oder Head of Supply Chain. Langfristig sind auch Geschäftsführer-Positionen oder der Schritt in die Selbstständigkeit möglich.
Warum der Arbeitsmarkt boomt
Die Nachfrage nach Wirtschaftsingenieuren ist hoch – und wird weiter steigen. Warum? Unternehmen suchen Generalisten, die Abteilungen vernetzen, Digitalisierung vorantreiben und sowohl mit Technikern als auch mit Kaufleuten auf Augenhöhe sprechen können. Dazu kommt: Das Einstiegsgehalt liegt oft zwischen 45.000 und 55.000 Euro brutto im Jahr – mit Berufserfahrung sind 70.000 Euro und mehr keine Seltenheit.
PHWT: Dein Einstieg in Berufsfelder des Wirtschaftsingenieurs
Ob Produktion, Logistik, Beratung oder Energie: Mit einem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium an der PHWT legst du den Grundstein für eine vielseitige und zukunftssichere Karriere.
FAQ
Was macht ein Wirtschaftsingenieur?
Wirtschaftsingenieure verbinden technisches und betriebswirtschaftliches Wissen. Sie optimieren Prozesse, leiten Projekte und entwickeln Strategien in Unternehmen.
In welchen Branchen arbeiten Wirtschaftsingenieure?
Typische Branchen sind Automobilindustrie, Maschinenbau, Logistik, Energieversorgung, Beratung und IT.
Wie viel verdient ein Wirtschaftsingenieur?
Das Einstiegsgehalt liegt bei 45.000–55.000 Euro. Mit Berufserfahrung sind 70.000 Euro und mehr möglich.
Welche Jobs kann ich als Wirtschaftsingenieur machen?
Typische Berufe sind Supply Chain Manager, Projektmanager, Unternehmensberater, Produktionsleiter oder Qualitätsmanager.
Lohnt sich ein Wirtschaftsingenieurwesen-Studium?
Ja! Die Berufsaussichten sind sehr gut, die Gehälter attraktiv und die Tätigkeitsfelder vielfältig.




