PHWT führt interdisziplinäres Konsortium an
Die PHWT führt das Verbundprojekt BioMon an, das gemeinsam mit der Universität Osnabrück und der Universität Vechta durchgeführt wird. Die Partner bündeln ihre Kompetenzen, um ein praxistaugliches Monitoring für renaturierte Moorflächen zu entwickeln. Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Programmgebiet Stärker entwickelte Region (SER) zur Verfügung gestellt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der ökologische Zustand wiedervernässter Moorflächen zuverlässig erfassen und bewerten lässt. Mithilfe multisensoraler Drohnentechnologien und künstlicher Intelligenz sollen unter anderem Vegetation, Wasserstände, Geländestrukturen, Verbuschung und FFH-relevante Lebensraumtypen analysiert werden. Die gewonnenen Daten schaffen eine objektive Grundlage, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und notwendige Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen gezielt zu planen.
Die wissenschaftliche Projektleitung liegt bei Prof. Dr.-Ing. Christian Lauter (PHWT). Thomas Genzel (PHWT) übernimmt die Teilprojektleitung. Gemeinsam mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Osnabrück und Universität Vechta entwickeln die Projektpartner eine Lösung, die auf die Anforderungen von Kommunen und Naturschutzbehörden zugeschnitten ist.
Ziel des Projekts ist eine funktionsfähige Softwarelösung zur automatisierten Auswertung von Moorflächen. Darüber hinaus werden Empfehlungen zur eingesetzten Drohnentechnik, zu Flugparametern und zur praktischen Anwendung erarbeitet. So soll BioMon dazu beitragen, Renaturierungsmaßnahmen wirksamer zu begleiten, die Biodiversität zu fördern und wertvolle Moorlebensräume langfristig zu sichern.




