Schüler präsentieren praxisnahe Informatiklösungen
Am 15.06. fand am Beruflichen Gymnasium des BBZ Diepholz die Abschlussveranstaltung des gemeinsamen Kooperationsprojekts „EduFusion“ zwischen dem BBZ und der PHWT statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die teilnehmenden Schüler*innen der Jahrgangsstufe 12 ihre über das Schuljahr hinweg entwickelten Projektergebnisse vor Lehrkräften, Projektbeteiligten und Gästen.
Das Projekt „EduFusion“ verfolgt das Ziel, Informatikunterricht mit realen Anwendungsbezügen zu verbinden und Schüler*innen frühzeitig an praxisnahe, projektorientierte Arbeitsweisen im MINT-Bereich heranzuführen. In drei Gruppen entstanden dabei datenbankgestützte Anwendungen, die direkt aus dem Schulalltag heraus entwickelt wurden.
Praxisnahe Lösungen für den Schulalltag
Die Schüler*innen präsentierten im Rahmen der Abschlussveranstaltung folgende Ergebnisse:
- „BBZ Merchandise“ – ein System zur Organisation und Verwaltung von schulbezogenen Produkten wie Kleidung, Stickern und Accessoires
- „BBZ Connect“ – ein digitales Konzept zur Unterstützung von Onboarding-Prozessen und Informationsmaterialien für neue Schüler*innen
- „Abiparty – Musik & Saalplanung“ – ein Planungstool zur Organisation der Abiturfeier 2026
Alle Projekte basierten auf datenbankgestützten Strukturen und wurden im Laufe des Schuljahres eigenständig von den Teams konzipiert, geplant und umgesetzt. Die theoretischen Grundlagen wurden zuvor gemeinsam mit der PHWT erarbeitet und anschließend in die praktische Projektarbeit überführt.
Ein Schuljahr voller Projektarbeit und Teamverantwortung
Über den gesamten Projektzeitraum hinweg arbeiteten die Schüler*innen kontinuierlich an ihren Anwendungen. Dabei standen nicht nur fachliche Inhalte im Vordergrund, sondern insbesondere auch Teamarbeit, Kommunikation und selbstständiges Problemlösen.
Die Teilnehmenden beschrieben das Projekt rückblickend als „sehr lehrreich, praxisbezogen und motivierend“. Ergänzend wurde hervorgehoben, dass insbesondere die enge Zusammenarbeit im Team eine zentrale Rolle spielte: Eine funktionierende Kommunikation innerhalb der Gruppen sei entscheidend für den Projekterfolg gewesen und habe maßgeblich zum Gelingen beigetragen.
Trotz der durchgehend strukturierten Projektarbeit wurden die Teams im Verlauf des Schuljahres mit kleineren fachlichen und organisatorischen Herausforderungen konfrontiert. Diese konnten jedoch eigenständig analysiert und durch gemeinsame Lösungsansätze erfolgreich bewältigt werden – ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses im Sinne der Projektarbeit.
Positive Bilanz der Projektleitung
Auch die Projektverantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen von „EduFusion“.
Dana Eiberg (BBZ Diepholz) und Oliver Berendes (PHWT) betonten insbesondere die hohe Eigenständigkeit der Schüler*innen sowie die gelungene Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Sie bedanken sich bei Prof. Dr. Dennis De, Dennis Blum, Anne Wanjura, Norbert Wilkens und dem Elternvertreter Herrn Ralf Peters für die wertschätzende Unterstützung und Mitbewertung bei der Projektvorstellung.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule habe sich dabei erneut als wertvoll erwiesen und ermögliche eine zeitgemäße und motivierende Form der Studien- und Berufsorientierung im MINT-Bereich.
Nachhaltige Kooperation mit Perspektive
„EduFusion“ ist Teil einer bereits seit 2021 bestehenden Kooperation zwischen dem BBZ Diepholz und der PHWT. Mit diesem Projekt wurde die Zusammenarbeit um ein langfristig angelegtes, praxisorientiertes Konzept erweitert, das sowohl schulische Bildung als auch akademische Perspektiven miteinander verbindet.
Die Abschlussveranstaltung am 15.06. markiert damit nicht nur das Ende eines erfolgreichen Projektjahres, sondern zugleich einen weiteren Meilenstein in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit beider Bildungseinrichtungen – mit dem klaren Ziel, auch künftig gemeinsame Projekte zur Förderung junger MINT-Talente in der Region umzusetzen.




