Fit für die digitale Zukunft

Lehrende und Ausbildende aus der Region trainieren in der PHWT – Auch Programme für digitales Zeitmanagement und Ruhe im Unterricht vorgestellt

Fit für die digitale Zukunft: Lehrende und Ausbildende aus der Region haben in der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz (PHWT) an einem Workshop teilgenommen, um sich über digitale Gestaltungsmöglichkeiten für den Unterricht zu informieren. Die Hochschule hatte dazu Stefan Burggraf vom Calleo Institut eingeladen, der neueste Techniken und digitale Arbeitsweisen vermittelte.

Anne-Katrin Reich, Vizepräsidentin und Leiterin der Hochschulverwaltung, begrüßte alle Teilnehmenden und betonte, dass die PHWT nicht nur zukunftsweisend ausgestattet sei, sondern sich auch intensiv im Bereich der Weiterbildung engagiere. Daher habe die PHWT das Digitaltraining gerne initiiert. Denn es gehe immer mehr darum, Informationen zu teilen, mit digitalen Medien Wissen zu vermitteln und bewährte Lernmethoden mit Innovationen zu kombinieren.

Udo Meyer, Leiter der PHWT-IT-Abteilung, freute sich über die große Resonanz auf die Veranstaltung. Das zeige die Bedeutung des Themas und auch den enormen Weiterbildungsbedarf hinsichtlich digitaler Unterrichtsgestaltung. Es sei wichtig, als Hochschule digital voranzugehen und Lehrenden in der Region Praxiswissen zu vermitteln. Das sei erfolgreich gelungen und solle fortgesetzt werden.

Das Calleo Institut erläuterte den Teilnehmenden unter anderem wie der Wissensstand von Lerngruppen mithilfe multimedialer Umfragen und Quizzes geprüft werden kann. Auch gab es lernpsychologische Tipps zu didaktischen Anwendungsmöglichkeiten von Smartphones, Tablets und Laptops zum Beispiel bei der Erstellung von digitalen Karteikarten, Lernspielen und Lehrvideos.

Stefan Burggraf gab den Lehrenden und Ausbildenden professionelle Impulse, um ihren Unterricht nachhaltig zu verbessern und noch praxisnäher sowie spannender zu gestalten. Auch vermittelte er ihnen neue Techniken, um den Unterricht noch produktiver, kreativer und fesselnder zu machen. Digitale Medien könnten zudem Stress aus dem Unterricht herausnehmen, weil sie ein gutes Unterrichtsmanagement ermöglichten, sagte er.

Bei einer Live-Online-Umfrage ermittelten die Teilnehmenden, wie oft sie digitale Medien im Unterricht verwenden. 18 Prozent benutzen sie immer, 15 Prozent relativ oft, weitere regelmäßig, selten und einige auch nie. Ebenso wurde per Digitalvoting abgefragt, welche Chancen die Teilnehmenden in den neuen Medien sehen: Die häufigste Antwort: Motivation. Auch die Entlastung der Lehrenden wurde angegeben. Ebenso wurde die Frage gestellt, welche Gefahren die Workshopteilnehmer für den Einsatz von neuen Medien im Unterricht sehen. Hier nannten die meisten den Verlust sozialer Kompetenzen, da diese nicht gut digital schulbar seien. Die digitale Arbeit dürfe nicht zu Lasten anderer Kompetenzen gehen, waren sich die Teilnehmenden einig.

Ihnen war es wichtig, in dem Workshop auch niedrigschwellige Programme zu erlernen. Burggraf stellte ihnen viele verschiedene digitale Anwendungen vor, auch eines, um mit digitalem Arbeitsauftrag Ruhe im Unterricht zu schaffen. Auf Begeisterung stieß ein Programm für digitales Zeitmanagement im Unterricht. Nur der grelle Signalton nach Ablauf der vorgegebenen Bearbeitungszeit einer Aufgabe war für den ein oder anderen dann doch etwas gewöhnungsbedürftig.

Informationen beim Headquarter IT der PHWT unter hit@phwt.de.

 

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