1. Was ist ein duales Studium eigentlich?

Das Studium wird im sog. Praxisverbund gemeinsam mit einem Unternehmen durchgeführt. Falls noch keine Erstausbildung, in einem zum gewählten Studiengang ähnlichen Beruf, vorhanden ist, muss eine Ausbildung z.B. zum Facharbeiter aufgenommen werden.

Das Studium ist in Theorie- und Praxisphasen aufgeteilt. Innerhalb der Theoriephasen studiert man an der PHWT, in den Praxisphasen findet eine Ausbildung im Unternehmen statt oder man arbeitet Praxisintegriert, sofern bereits eine Erstausbildung vorhanden ist.

Während des dualen Studiums lernen Studierende das in den Theoriephasen erlangte Wissen in den nachfolgenden Praxisphasen anzuwenden. Diese Kombination bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber einem konventionellen Studium, da Praxiserfahrung für den späteren Berufseinsatz schon früh erlangt wird.

2. Ist das duale Studium nicht zu schwer, da man nebenher arbeiten muss?

Als solches ist das Studium nicht schwerer, als an anderen Hochschulen - die Inhalte sind im Wesentlichen ähnlich. An konventionellen Hochschulen dienen die sog. Semesterferien auch oft zum Arbeiten, um das Studium finanzieren zu können oder um z.B. Praktika durchzuführen.

Im dualen Studium sind die o.g. Semesterferien etwa mit den Praxisphasen zu vergleichen. Jedoch arbeiten alle Studierenden für ihre Ausbildung/berufsintegriert gezielt für den späteren Einsatz.

Es wird aber eine Ausbildungsvergütung gezahlt und man hat im Arbeitsverhältnis nur den "üblichen" Urlaub, der während der Praxisphasen genommen werden kann.

3. Wie lange dauert das Studium?

Die Dauer beträgt in der Regel zwischen 3 und etwa 3,75 Jahren, je nach Studiengang. Nach etwa 2 bis 2,5 Jahren findet eine Abschlussprüfung z.B. zum Facharbeiter (sofern keine Erstausbildung vorhanden) statt, so dass Sie bei erfolgreichem Studienabschluss zusätzlich eine Berufsausbildung und Berufserfahrung vorweisen können.

4. Muss ich zur Berufsschule, wenn ich eine Erstausbildung mitmache?

Als Studierende/Studierender der PHWT müssen Sie nicht zur Berufsschule.

5. Wie groß ist die Abbrecherquote?

Die Abbrecherquote für die PHWT kann ohne Weiteres pauschal nicht beziffert werden - es gibt aber Studienabbrecher. Die Gründe hierfür liegen oft darin, dass z.B. der falsche Beruf gewählt wurde.

Aufgrund der kleinen Lerngruppen und des engen Kontakts zwischen Studierenden und Dozenten an der PHWT fallen Schwächen frühzeitig auf, so dass dann der persönliche Kontakt aufgenommen sowie gemeinsam nach Gründen gesucht wird und z.B. Nachhilfemöglichkeiten geboten werden.

Insgesamt sind die Abbrecherquoten gering im Vergleich zu anderen Hochschulen.

6. Wie komme ich an einen Studienplatz, wo bekomme ich Informationen?

Generell kann nahezu jedes Unternehmen ausbilden und Studierende schicken. Ihr Wunsch-Unternehmen muss lediglich Mitglied in der Berufsakademie Oldenburger Münsterland e.V. (BAOM) sein oder beitreten.

Ferner sind in den Studienbereichen der PHWT sog. Praxisträgerlisten mit Unternehmen erhältlich, bei denen Sie sich frühzeitig, etwa ein Jahr vor Studienbeginn (jeweils 01. August) bewerben können.

Für weitere Informationen kann der Kontakt zu den  Studienbereichssekretariaten aufgenommen werden.

7. Wie finanziert sich eigentlich die PHWT?

Das finanzielle Grundgerüst schaffen die Gesellschafter der Hochschule, gestützt von Studiengebühren. Die Höhe der Studiengebühren und Finanzierungsmodelle können in den Sekretariaten der PHWT erfragt werden.

Aufgrund des privaten Charakters der PHWT und einer sehr engen Zusammenarbeit zwischen allen Unternehmen, Studierenden und der Hochschule wird das Studium stetig den aktuellen Anforderungen des Marktes angepasst, so dass sich ein duales Studium an der PHWT für alle Seiten auf jeden Fall lohnt - als Investition in die Zukunft.

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