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27.10.2015 09:26 Alter: 212 days

PHWT-Master-Studiengang MMU akkreditiert bis Ende 2019


Die PHWT hat es geschafft: Mit der Besetzung der neu geschaffenen Professur Mittelstandsmanagement zum 1. Januar 2016 hat die PHWT auch die letzte Auflage im Akkreditierungsverfahren erfüllt und nun von der Akkreditierungsagentur FIBAA die Akkreditierung des Master-Studiengangs Management in mittelständischen Unternehmen bis zum Jahr 2019 erhalten. „Dies ist der verdiente Lohn für das sehr gute Konzept unseres ersten Master-Studiengangs und für die Anstrengungen, die der Studienbereich Betriebswirtschaft in Vechta auf sich genommen hat“, so Prof. Dr. Ludger Bölke, Präsident der PHWT. Somit kann der Duale Master-Studiengang nun in die zweite Runde gehen, nachdem der Start mit dem ersten Jahrgang bereits im Januar 2015 erfolgte. Mit der Akkreditierung erfolgte auch die staatliche Anerkennung.

Der Name des dualen Master-Studiengangs Management in mittelständischen Unternehmen ist Programm: so werden die Inhalte der einzelnen Module immer unter dem Aspekt der Umsetzung in mittelständischen Unternehmen betrachtet. Die Studierenden des ersten Jahrgangs haben sich den Master-Studiengang MMU auch diesbezüglich sehr gezielt ausgewählt. „Meine Erwartungen an den Master-Studiengang sind sehr eng mit seinem Titel verknüpft.“, sagt Fabian Kahl, Kurssprecher des ersten Masterjahrgangs. „Es wurden einige Hausarbeiten geschrieben, unter anderem mit dem Thema Geschäftsmodelle, welches ich sehr gut auf mein Unternehmen beziehen konnte. In diesem Rahmen habe ich mich intensiv mit meinem Unternehmen beschäftigt und hierdurch viele neue Aspekte über meinen Arbeitgeber sammeln können, die ich ohne den Master wahrscheinlich nicht hinterfragt hätte.“

Die kontinuierliche Verknüpfung von Hochschulstudium mit der betrieblichen Praxis ist eins der überzeugenden Argumente für das Duale Studium bei Bewerberinnen und Bewerbern. Im Master-Studium MMU wird den Studierenden hierzu die Möglichkeit gegeben, auch in den Theoriephasen zusätzlich an einigen Tagen der Woche im Unternehmen tätig zu sein. Dieser Ansatz, der auf Wunsch der im Vorfeld an der Konzeptentwicklung beteiligten Unternehmen entwickelt wurde, konnte durch eine zeitliche Streckung des Studiengangs um 1 Semester erreicht werden und trifft auf breite Zustimmung bei den Studierenden: „Durch die blockweisen Vorlesungsintervalle ist man während der Theoriephase nur donnerstags und freitags in der PHWT – man bleibt bei seinem Unternehmen weiterhin eingespannt, behält seine Verantwortungen und hat zusätzlich die Wochenenden und Abende Zeit, Aufgaben nachzubereiten bzw. vorzubereiten sowie Freizeitaktivitäten nachzugehen“, so Kahl weiter.

Das Konzept sieht vor, dass die Studierenden während der Praxisphasen einen Tag pro Woche für studienrelevante Aufgaben im Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen. Besser könnte die Zusammenarbeit und damit Ergänzung von akademischem Wissen mit in der Praxis angeeigneten Fähigkeiten nicht sein.

Aber auch die einzelnen Module bieten eine Verzahnung der Praxis mit der Theorie: So wurden im ersten Semester des Master-Studiums bereits einige Exkursionen durchgeführt, die den Studierenden nach der Theorie einen Einblick in konkrete Unternehmensstrategien und die Entwicklung von unterschiedlichen Geschäftsmodellen ermöglichten. Prof. Dr. Jens Eschenbächer, am Studienbereich in Vechta zuständig für die Bereiche HRM und Organisation, prägte hierfür eigens den Begriff Unternehmensbesichtigung 2.0.

Das Curriculum umfasst Module zum operativen Management (Personalführung und –entwicklung, Vertriebs-, Kostenmanagement, Organisationstheorie und –praxis), zum strategischen Management (Strategisches Management, Innovationsmanagement, Strategisches Marketing) und zum normativen Management (Nachhaltigkeitsmanagement, Entscheidungs- und Risikomanagement), sowie verschiedene Vertiefungs- und Wahlpflichtmodule als auch professionelles Führungsverhalten.

Aktuelle Themen wie z. B. „Industrie 4.0 Mittelstand“ oder die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in mittelständischen Unternehmen sind ebenso Bestandteil wie z. B. die Unternehmensnachfolge oder Internationalisierung und Unternehmensfinanzierung. „Damit werden alle wichtigen Themenfelder für mittelständische Unternehmen bearbeitet und über die Wahlpflichtfächer gibt es weitere Möglichkeiten der Spezialisierung.“, lobt Prof. Dr. Elmar Reucher, Leiter des Studienbereichs Betriebswirtschaft in Vechta, die Inhalte des Master-Studiengangs.

Das Masterstudium schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts (M.A.) ab.

Dieser Studien­ab­schluss stellt die Absolventen/innen auf das gleiche Qualifikations­niveau wie Universitäts­absol­venten/innen und berechtigt somit zur Promotion.

Die PHWT macht darauf aufmerksam, dass auch einzelne Module als Gasthörer/in gebucht werden können und dadurch Creditpoints eventuell für einen späteren Abschluss gesammelt werden können.

Für Unternehmen bietet der duale Master-Studiengang der PHWT die Möglichkeit, ihre Fachkräfte selber auszubilden und jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine weitere Qualifikation im eigenen Hause anzubieten.

Momentan erarbeiten die beiden Ingenieur-Studienbereiche in Diepholz und Oldenburg das Curriculum für einen gemeinsamen Master im Bereich des Ingenieurwesens. Damit wird dann auch den Studierenden der Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen zusätzlich zum bestehenden betriebswirtschaftlichen Master eine weitere Alternative der Qualifizierung ermöglicht.

 

 


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